• 1
  • 2

Satzung

Satzung
§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr
Der Verein “Sinti Powerclub e.V.”, hat seinen Sitz in Ravensburg und und soll in das Vereinsregister als gemeinnütziger Verein eingetragen werden.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Verein “Sinti Powerclub e.V.” mit Sitz in Ravensburg verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
Zweck der Körperschaft ist die Vermittlung, Vertiefung und Verbreitung christlicher
Weltanschauung, Bildungs- und Kulturförderung von Sintikindern,
Wohltätigkeitsarbeit an Flüchtlingen und Obdachlosen im Landkreis Rv, Abbau von
Antiziganismus in der Gesellschaft und Unterstützung junger Menschen mit romno
Hintergrund auf Ihrem Weg zur erfolgreichen Bildungsbiographie. Zweck des Vereins
ist die Jugendhilfe.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Kooperation mit
kommunalen Jugendvereinen, Bibel und Bastelstunden, Theateraufführungen,
Workshops, Weihnachten im Schuhkarton, Vorträge, Freizeitangebote, Chor,
Publikationen und Veranstalltungsreihen.
§ 2 Vereinszweck
1. Der Powerclub ist ein romno Kinder- und Jugendverein. Er stärkt die Mitglieder,
bedient sich dabei regionaler Bildungs- und Förderungsangebote und setzt auf
Berührungspunkte zwischen Sinti und Nicht- Sinti. Der Verein fordert spezifische
Bildungsmaßnahmen und bietet Unterstützung im schulischen Bereich an, sowohl für
Schüler, als auch für Lehrer und Eltern. Ziel des Vereins ist die gleichberechtigte
Teilhabe junger Sinti und Roma an allen Bereichen der Gesellschaft, insbesondere
im Berufs- und Ausbildungsfeld.
2. Gleichzeitig setzt sich der Verein zum Ziel, das Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein
und das kulturelle Bewusstsein von Menschen mit romno Hintergrund zu stärken, die
kulturelle Identität als Stärke zu nutzen und die Sprache Romanes zu fördern.
3. Der Verein setzt sich für ein friedliches, demokratisches Miteinander innerhalb der
Gesellschaft ein. Der Verein geht aufklärerisch gegen Antiziganismus innerhalb der
Gesellschaft, Bildungseinrichtungen und der christlichen Kirchen vor, indem er
Vorträge, Workshops und Aufklärungsmaterial anbietet.
4. Darüber hinaus werden mit den Kindern Ausflüge unternommen, Bibelwochen,
Freizeiten, und jugendvereinstypische Veranstaltungen unternommen.
5. Der Verein vermittelt den Kindern und Jugendlichen der Sinti und Roma auch
kindgerecht und pädagogisch ein christliches Weltbild anhand der Bibel, christliche
Werte und vertieft dabei Kernkompetenzen. Der Verein versteht sich daher auch als
christlicher Jugendverein für Sinti und Roma.
6. Der Verein erklärt sich auch solidarisch, unterstützt Flüchtlinge und Bedürftige
materiell und mit Bildungsmaßnahmen vor Ort in Ravensburg und Umgebung und
beteiligt sich an die Beschaffung und Verteilung von Sachspenden für Mitmenschen
in Not (Flüchtlinge, Obdachlose und Roma in Osteuropa etc)
§ 3 Selbstlosigkeit
(1) Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie
eigenwirtschaftliche Zwecke.Mittel der Körperschaft dürfen nur für die
satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine
Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus
Mitteln des Vereins erhalten. Damit sind unentgeltliche Zuwendungen (= Zahlung ohne
Gegenleistung) an Mitglieder ausgeschlossen. Geschenke im Rahmen von Ehrungen oder
„Zuwendungen“ zur Anerkennung der Arbeit der Mitglieder im Rahmen von Vereinsfeiern
sind bis zur Höhe von 40 Euro/Jahr unkritisch. Nicht betroffen von dieser Regelung sind
Vergütungen für (angestellte oder selbstständige) Mitarbeiter, die in bestimmten Aufgaben
für den Verein (auch als Mitglieder) tätig werden.
(3) Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des
Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten. Ausnahmen wären Darlehen oder
Sacheinlagen, die vertraglich im Besitz der Mitglieder verbleiben und dem Verein nur auf
Zeit zur Verfügung gestellt werden.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Nur wenn der
gemeinnützige (oder mildtätige) Zweck Zuwendungen an bestimmte Personengruppen
bestimmt, sind sie zulässig.
§4 Mitglieder
(1) Mitglieder des Vereins können alle natürlichen Person ab dem 3. Lebensjahr/Kinder und
juristische Personen werden, die seine Ziele unterstützen. Die Zulassung von juristischen
Personen (z.B. öffentliche Körperschaften, GmbH, e.V.) als Mitglieder ist möglich. Juristische
Personen haben durch ihren gesetzlichen Vertreter (Vorstand, Geschäftsführer) Stimmrecht
in der Mitgliederversammlung. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck
der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen
begünstigt werden.
(2) Der Verein hat folgende Mitglieder: - ordentliche Mitglieder - jugendliche Mitglieder -
Fördermitglieder - Ehrenmitglieder. Nur ordentliche Mitglieder haben ein Stimmrecht und
können in Vereinsämter gewählt werden. Der Verein ist grundsätzlich frei in der
Unterscheidung von Mitgliedergruppen und ihren Rechten mit entsprechender sachlicher
Begründung. Der Ausschluss von der Teilnahme an einer Mitgliederversammlung ist nicht
möglich. Bei minderjährigen jugendlichen Mitgliedern ist die Zustimmung des gesetzlichen
Vertreters (Eltern) Voraussetzung
(3) Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.
(4) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
(5) Der Austritt eines Mitgliedes ist jederzeit möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung
gegenüber dem Vorsitzenden
(6) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins grob verstoßen hat, kann
es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Gegen den
Beschluss zur Ausschließung kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Mitteilung
des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung
entscheidet.
§ 5 Beiträge
Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit
beschlossen, beträgt zum Gründungsdatum allerdings 0 Euro. Nicht bezahlte
Mitgliedsbeiträge summieren sich nicht und sind kein Grund für einen Ausschluss aus dem
Verein.
§ 6 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
§ 7 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich.
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das
Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 20% der Vereinsmitglieder
schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter
Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 2 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe
der Tagesordnung. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens
folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die
letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
Beschlüsse können auch schriftlich gefasst werden. Dazu wird die Beschlussvorlage allen
Mitgliedern per Post (per E-Mail) mit einer Frist von 2 Wochen zur Stimmabgabe vorgelegt.
Stimmabgaben, die nicht bis zum Ende der Frist beim Verein eingehen, gelten als
Enthaltungen.
Die Einberufung kann z.B. auch per E-Mail erfolgen.
(4) Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist
grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern spezielle Aufgaben gemäß dieser Satzung
nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer,
die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und
auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich
Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu
berichten. Die Mitgliederversammlung entscheidet auch über:
- Strategie und Aufgaben des Vereins
- Beteiligungen
- Aufnahmen von Darlehen
- Beiträge
- Alle Geschäftsordnungen des Vereins
- Satzungsänderungen
- Auflösung des Vereins
(5) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig – ohne
Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Vereinsmitglieder. Besteht für eine einberufene
Mitgliederversammlung Beschlussunfähigkeit, ist der Vorstand berechtigt, eine zweite
Versammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl
der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf muss in der entsprechenden
Einladung hingewiesen werden.
(6) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse (mit Ausnahme von
Satzungsänderungen und bei Auflösung des Vereins) mit einfacher Mehrheit, außer es ist in
der Satzung anders festgesetzt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Jedes
Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann durch schriftliche Vollmacht auf ein anderes
Mitglied, übertragen werden. Die Vollmacht ist nur gültig, wenn sie dem Vorstand vor Beginn
der Mitgliederversammlung vorgelegt wurde. Kein Mitglied darf aber mehr als drei Stimmen
auf sich vereinen. Die eigene und die übertragenen Stimmen können nur einheitlich
abgegeben werden. Die Stimmrechtsübertragung kann nur für die jeweilige
Mitgliederversammlung insgesamt erteilt werden und ist nur möglich, wenn das
übertragende Mitglied tatsächlich Verhindert ist und nicht zur Sitzung erscheinen kann.
§ 8 Der Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus 1 bis 5 Mitgliedern. Über die Zahl der Vorstandsmitglieder
beschließt die Mitgliederversammlung bei der Wahl des Vorstandes. Jedes
Vorstandsmitglied ist einzeln voll geschäftsfähig und vertretungsberechtigt.
(2) Der Vorstand bestimmt seine/n Vorsitzende/n mit einfacher Mehrheit. Dieser ernennt bei
Bedarf die stellvertretende/n Vorsitzenden.
(3) In den Vorstand können nur Vereinsmitglieder gewählt werden.
(4) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch
diese Satzung oder durch Gesetz zwingend einem anderen Organ übertragen sind. Er hat
insbesondere folgende Aufgaben:
Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der
Tagesordnung,
Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
Satzungsänderungen, die aufgrund von Beanstandungen des Vereinsregisters oder des
Finanzamts erfolgen müssen
Vorbereitung des Haushaltsplans,
Buchführung, Erstellung des Jahresberichts,
Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern
Vertretung des Vereins nach außen.
(6) Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier
Jahren, jedoch bleiben die Vorstandsmitglieder so lange im Amt, bis ein/e NachfolgerIn
gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig.
(7) Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus oder ist ein
Vorstandsmitglied dauernd oder längere Zeit verhindert, so hat der Vorstand das Recht zur
Selbstergänzung durch Berufung einer Ersatzperson. Die Amtszeit der Ersatzperson läuft zu
dem Zeitpunkt ab, zu dem die des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes beendet sein
würde.
(8) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Der Vorstand
kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.
Die Kernzuständigkeit des Vorstands werden in der Mitgliederversammlung beschrieben,
und umfasst Aufgaben, die ihm im Rahmen der Geschäftsführung eigenständig überlassen
bleiben. Vergütungen für Vorstandstätigkeit kann auf des Basis der Ehrenamtspauschale
stattfinden, erfordert die Entwicklung des Vereins eine hauptamtliche Geschäftsführung, so
kann diese hiermit in der Satzung verankert.
(9) Die Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens einmal statt. Die Einladung zu
Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer
Einladungsfrist von mindestens 14 Tagen.
(10) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Vorstandssitzungen sind
beschlussfähig, wenn mindestens 2 Mitglieder anwesend sind.
(11) Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich (per E-Mail oder
online) oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung
zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich
gefasste Vorstandsbeschlüsse sind ebenso schriftlich niederzulegen und zu unterzeichnen
wie solche regulärer Sitzungen.
§ 9 Satzungsänderungen
(1) Für den Beschluss über Satzungsänderungen ist eine Dreiviertelmehrheit der
Erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der
Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt
bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung
sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen
Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese
Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern sofort schriftlich mitgeteilt werden.
§ 10 Beurkundung von Beschlüssen
Die in Mitgliederversammlungen und in Vorstandssitzungen gefassten Beschlüsse sind
schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.
§ 11 Datenschutz
(1) Im Rahmen der Mitgliederverwaltung werden von den Mitgliedern folgenden Daten
erhoben (Name, Vorname, Anschrift; E-MailAdresse usw.). Diese Daten werden im Rahmen
der Mitgliedschaft verarbeitet und gespeichert. Auf diese Regelungen wird auch im
Aufnahmeverfahren bzw. der Beitrittserklärung hingewiesen werden.
(2) die Weitergabe von Daten der Mitglieder an Dritte ist nur nach vorherigem Beschluss der
Mitgliederversammlung möglich. Der Verein nimmt die Daten von Mitgliedern aus, die einer
Veröffentlichung widersprochen haben.
(3) Darüber hinaus veröffentlicht der Verein die Daten (Fotos, Audio, Video…) seiner
Mitglieder intern wie extern nur nach entsprechenden Beschlüssen der
Mitgliederversammlung und nimmt die Daten von Mitgliedern aus, die einer Veröffentlichung
widersprochen haben.
§ 12 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung
(1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine absolute Mehrheit der in der
Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach
rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall
steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an den Verein Leben
und Licht e.V. , eingetragen im Registergericht-Amtsgericht Freiburg.i.b-Nr VR
2481-StNr 06470/07532SG19/02 , der es unmittelbar und ausschließlich für
gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
0rt, Datum gez. Natalie Reinhardt, Vereinsvorstandsvorsitzende

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok